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HowTo Porno

Tutorial gute Amateurpornos drehen – Teil 1 – Kamera, Licht, Aufnahmetechnik

Unser langjähriger Produzent Ralph (auch für freie Aufträge & Porno-Aufnahmen als Kameramann, DOP oder Regisseur zu buchen über http://www.production-crew.de) hat uns einige Artikel geschrieben, die auf die Grundvoraussetzungen für das Aufnahmen guter Pornos – und damit natürlich auch toller Amateurpornos – eingehen. Eine short-vita und einige Zeilen über ihn selbst findest du hier.
Hier erfährst du was alles du brauchst, um Pornos zu produzieren die nicht in der Masse untergehen.

Tutorial: Tipps um privat erfolgreich Pornos drehen

Diese Serie soll keine technische Anleitung in´s letzte Detail, kein Fach-Chinesisch-Tutorial – und kann auch kein Patentrezept „wie drehe ich ab morgen nur noch erfolgreich Amateurpornos“ – sein. Sie soll wesentlich mehr sein, und dem/der interessierten Leser/In einen umfassenden Überblick vermitteln, wie viel Know How hinter technisch und gestalterisch schönen & geilen Pornos steckt. Der/die interessierte Leser/In soll sich Tipps holen, welche Einzelbereiche sie/er als wichtig empfindet und vertiefen möchte. Los geht’s mit

Seminar für Kamera & Licht in Amateurpornos

Einleitung:
Wie bei jeder Videoproduktion, steht auch bei Amateurpornos das Wissen um die technischen Zusammenhänge ganz am Anfang. Denn letztendlich können die privaten Pornomodels noch so sexuell aufgeschlossen und die Story bzw. Location noch so toll sein – das alles muss auch in gute Bilder verpackt werden damit es den Zusehern/Innen rundum gefällt.
Nun kann heutzutage fast jedes Handy Video in Full-HD aufnehmen und auch jeder Consumer-Camcorder bringt verschiedene Automatikprogramme mit um sofort „losfilmen“ zu können. Und manchmal mag z.B. dieser spezielle Handy-Video-Lock auch ganz bewusst der Richtige sein. Im Großen und Ganzen wirst du aber mit „nur die Kamera draufhalten“ niemals auf Dauer erfolgreiche (also immer wieder gerne gesehene) Porno-Videos drehen. Die Bewertungen auf Porno-Amateurportalen spiegeln das wieder. Da gibt es wirklich geile Sexvideos mit heißen Pornodarstellerinnen – die schlecht bewertet werden weil der Kameramann nicht das zeigt bzw. aus technischen Gründen nicht zeigen kann was der Zuseher in Wirklichkeit sehen will 😉
Eine derartige Amateur-Bildqualität macht die geilste Porno-Action leider auf Dauer unansehnlich.

Was solltest du schon bei der Aufnahme eines Amateurpornos hinter der Kamera beachten?

Der (technische) Gesamteindruck eines Videobildes setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, die sich überwiegend gegenseitig beeinflussen.

  • Es bringt nichts bei zu wenig Licht zu drehen, denn dann werden deine Porno-Szenen unterbelichtet oder verrauscht (grieselig). Zudem sehen deine Zuseher die wesentlichen Details (also direkt gesagt Muschi & Schwanz) nicht ausreichend gut. Da kann auch die beste Automatik nichts dagegen machen.
  • Es bringt aber auch nichts mit zu viel (!) Licht zu drehen, denn dann bekommen deine Porno-Videos einen überpräzisen oder sogenannten „klinischen“ Lock. Das ist vielleicht bei Sportaufnahmen gefragt, aber bei Pornofilmen ein großer Nachteil. Auch um zu viel Licht zu kompensieren haben Automatikprogramme nur begrenzte Möglichkeiten.

Bei jeder Kamera (also egal ob die Kamera im Handy oder bei einer hundertausend Euro teuren CINE-Cam) ergibt sich die Belichtung aus den drei Faktoren:

  • Blende (Iris)
  • Verschlusszeit (Shutter)
  • Empfindlichkeit des Chips (früher Film) = Einstellung in/der ISO-Zahl

Dabei beeinflusst die Blende ihrerseits die Schärfentiefe und in Extremen (z.B. Offenblende) auch oft die Abbildungsleitung des Objektives. Die Verschlusszeit der Kamera wiederum ist zu einem großen Teil für den Bildeindruck verantwortlich. Kurze bis kürzeste Verschlusszeiten geben ein „klinisches“ und überscharf gezeichnetes Bild, welches im Porno niemand haben will. Hier sind smoothe, schöne, weiche Bilder schon alleine wegen der positiven Abbildung der menschlichen Haut gefragt. Lange Shutter-Zeiten hingegen können bis in den Bereich der Bewegungsunschärfe (oder gar Verwackelungsunschärfe) gehen.
Jeder Aufnahmechip einer digitalen Video-Kamera hat einen Empfindlichkeitsbereich, in dem er zufriedenstellend arbeitet. Denn deine Porno-Videos sollen ja einerseits keine Low-Light Artefakte (z.B. Bildrauschen) aufweisen. Und andererseits gleichzeitig einen Kontrastumfang haben der beispielsweise neben den hellen Hautpartien „normaler“ Haut auch die oft im dunkleren liegenden, intimen Bereiche gut sichtbar abbildet. Dies alles gleichzeitig kann ein Kamerachip aber nur, wenn er nicht bis zur technisch machbaren Grenze ausgereizt wird.

Mit diesen drei Anpassungsmöglichkeiten (Iris, Shutter, ISO) arbeitet auch die Automatik deiner Kamera. Und versucht damit „gute“ Bilder zu machen. Nun kann aber auch bei Pornoaufnahmen im Amateurbereich keine Kamera die Grenzen der Physik für dich aufheben. Das heißt

Du musst dich als Kameramann / Frau für gute Amateurpornos mit technischen Aspekten auseinandersetzen
– wenn du nichts dem Zufall überlassen willst!

Es hilft nichts pauschal „so viel Licht wie möglich“ zu machen. Es hilft aber auch nichts, den (oft durch Werbung suggerierten) „tollen Low-Light Qualitäten“ deiner Kamera zu vertrauen, und dann minderwertiges Video-Material zu produzieren. Das Licht muss den Aufnahmemöglichkeiten (= technisches Niveau & Einstellmöglichkeiten) der Kamera angepasst sein, um gute bis sehr gute Ergebnisse zu liefern.
Gleichzeitig sollte die Art der Ausleuchtung zu deiner Porno-Szene stimmig sein (dazu aber in einem anderen Artikel über die gestalterischen Aspekte mehr…)

Dabei ist auch die Framerate deiner Video-Aufnahme von entscheidender Bedeutung. Diese kannst & musst (!) du auch als Porno-Kameramann / Frau vorab auswählen und an deiner Kamera einstellen.
Auch hier gilt wieder: Nicht unbedingt (bzw. unüberlegt fast nie) ist „einfach das maximal Machbare einstellen“ die beste Lösung. Meistens sind 60 FPS (frames per second = Bilder in der Sekunde) das Maximum was eine Kamera kann. Aber

  • erstens ist ein riesiger Unterschied ob 60/50p oder 60/50i (p steht für picturesi für interlaced)
  • zweitens kannst du im europäischen Stromnetz mit 50 Hz und daran betriebenen, nicht kompensierten Lichtquellen bei 60fps Aufnahmen ein riesiges Problem mit Bildflimmern bekommen!

Weiterhin ist zu beachten, dass deine Video-Kamera mit keiner längeren Belichtungszeit sinnvoll arbeiten kann, als der theoretische Wert: Sekunde/fps.
Bei 60fps ergibt sich daraus eine theoretisch längste Verschlusszeit von 1/60 Sekunde. Bei 25fps wäre das immerhin schon 1/25 Sekunde – also mehr als doppelt soviel Belichtungszeit für jedes Einzelbild / Frame. Das gibt dir (bzw. eben der Kameraautomatik) seitens Shutter-Speed (= Belichtungszeit des Einzelbildes) wesentlich mehr Belichtungsspielraum. Oder nochmal anders herum gesagt: Die Summe der Belichtungsdauer jedes Einzelbildes pro Sekunde kann insgesamt natürlich nicht mehr als eine Sekunde sein. Du kannst nicht pro Sekunde 50 Bilder aufnehmen, wenn jedes Bild mit 1/25 Sekunde belichtet wird.
Dies ist aber nur ein theoretischer Wert, denn zwischen der Aufnahme der einzelnen Bilder vergeht – wenn auch wenig – doch eine gewisse Zeit in deiner Kamera. Und mit Abnahme der längsten möglichen Belichtungszeit (zur Erinnerung: 1/25 Sekunde ist doppelt so lange wie 1/50 Sekunde!) nimmt auch der Spielraum ab schlechte Lichtsituationen teilweise mit dem Kamera Shutter-Speed auszugleichen.

Als grobe (!) Faustregel auch für gute Pornoaufnahmen gilt:
Belichtungszeit = 2x Kehrwert der Framerate oder kürzer; als bei 50fps Aufnahmen mindestens 1/100 Sekunde oder kürzer (bei 25fps 1/50 Sekunde!). Wobei ab ca. 1/150-1/200 Sekunde Shutter schon der oben beschriebene „überscharfe & klinische“ Bildeindruck beginnt. Dann sieht es eben aus wie es aussieht, wenn man in einer kleinen Location (wie Schlafzimmer o.ä.) als Licht 2 Baumarktscheinwerfer stellt und „mit der Kamera draufhält wenn gefickt wird“…
Eigentlich viel zu hell, von der Automatik auf ein erträgliches Maß reduziert
>>> und dadurch weder ein schönes, hautgerechtes Bild noch angenehme Farben & Kontraste. Schade um die Szene!

Jedoch hat die Framerate nicht nur Einfluss auf mögliche Belichtungszeiten, sondern zieht auch weitere zu beachtende Faktoren in Nachbearbeitung & Verbreitung nach sich.

Im nächsten Teil geht es dann um die Framerate in Bezug auf Lichtquellen, Ausspielwege (Internet, TV, Computermonitore etc.), Vergrößerung des Belichtungsspielraumes und einhalten bestimmter Belichtungszeiten durch ND-Filter vor der Kamera, Sensorgröße & Schärfentiefe & Kino-Lock, Weißabgleich & Mischlicht, Rendering & Porno Videos in der Postproduction etc.

Diese Artikel darf gerne verlinkt, jedoch nicht ganz oder auszugsweise kopiert werden. Copyright: Ralph von Production-Crew (Independent Video, Porn, Fetish & more…)

Für das Schreiben der Texte bedankt sich das ganze Team von Pornocasting 4you